Landesverband Bremen e.V.

Sachspenden

Bei Sachspenden gilt es einiges zu beachten

Die Flüchtlingshilfe des ASB © ASB

Aktuell: Sachspenden für Flüchtlinglinge

Viele Bürgerinnen und Bürger möchten in Krisenfällen bedürftigen Menschen mit Sachspenden helfen. Der ASB bedankt sich ausdrücklich für diese Hilfsangebote, bittet aber um Verständis dafür, dass wir bezüglich der Annahme und Vermittlung von Sachspenden auf folgende (landesweit aufgestellte) Initiativen verweisen:

 



Viele Bürgerinnen und Bürger möchten in Krisenfällen bedürftigen Menschen mit Sachspenden helfen. Der ASB bedankt sich ausdrücklich für diese Hilfsangebote, bittet jedoch um Verständnis dafür, dass er sie in dem meisten Fällen nicht annehmen kann. Dies hat folgende Gründe:

Als Sachspenden werden in der Regel Gebrauchtwaren zur Verfügung gestellt, die abgeholt, gelagert und schließlich zu den Bedürftigen transportiert werden müssen. Die Kosten hierfür übersteigen oftmals den Wert von Neuanschaffungen.

Der Transport der durch Einzelspenden zusammengetragenen Hilfsgüter stellt die Hilfsorganisationen vor große logistische Probleme, die entfallen, wenn die benötigten Hilfsgüter in der Nähe des Katastrophengebietes eingekauft werden.

Wenn die Hilfsgüter für Krisengebiete im Ausland gespendet werden sollen, kommen weitere Probleme hinzu:

  • Die gespendeten Waren sind häufig nicht an die im Krisengebiet vorherrschenden kulturellen Gewohnheiten angepasst, für die Zubereitung von Lebensmitteln fehlt zudem oft die Ausstattung. Die Bereitstellung unterschiedlicher Güter lässt keine gerechte Verteilung an die Menschen vor Ort zu. Das
    gilt auch für fertig gepackte Lebensmittelpakete, da diese auf die Größe der bedürftigen Familien zugeschnitten sein sollten.
  • Der Transport von durch Einzelspenden zusammengetragenen Hilfsgütern stellt die Hilfsorgani-
    sationen vor große Probleme bei den Grenzformalitäten. Da es nicht möglich ist, den Inhalt jedes einzelnen von Spendern zusammengestellten Päckchens zu überprüfen, können auch keine korrekten Ladepapiere erstellt werden, die für den Grenzübertritt notwendig sind. Dadurch können die Einfuhrbestimmungen der Länder, in denen Bedürftigen geholfen werden soll, nicht beachtet werden.

Eine Ausnahme stellen Sachspenden von Firmen dar, die auf die Bedürfnisse der Menschen im Krisengebiet abgestimmt sind.

 

Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e.V. · Landesgeschäftsstelle

Julian Thies

Marketing / PR

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